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Unser Lennep

Unser Lennep oder Linnepe, wie die Stadt in den ältesten noch bekannten Siegeln von 1363 und 1451 bezeichnet wird, lag an der wichtigen Heer- und Handelsstrasse

Zwischen Köln und Dortmund. Man konnte den Ort von diesen beiden Städten jeweils in einer Tagesreise erreichen. Infolge seiner geschützten Lage entwickelte sich Lennep schon früh zu einer wichtigen Ansiedlung, in der die Reisenden gerne eine Rast einlegten.

Die Bedeutung von Lennep erkannte auch der damalige Landesherr Heinrich Graf von Berg. Er verlieh Lennep etwa um 1230 die Stadtrechte. Die Stadt Lennep erhielt zur Befestigung eine umlaufende Mauer mit vier Stadttoren und einer Wallanlage. Gleichzeitig wurden der Stadt Marktrechte und eine eigene Gerichtsbarkeit zugebilligt. Diese Vorrechte und die Bedeutung, die Lennep durch die Herstellung von Tuchen erlangte, machte Lennep weit über die Grenzen hinaus bekannt. Lennep wurde zu einer der Hauptstädte des Herzogtums Berg.

Lennep wurde allerdings immer wieder durch verheerende Stadtbrände betroffen.

Nach den drei großen Stadtbränden von 1325, 1563 und 1746, die teilweise Lennep völlig zerstörten, mussten die Bürger ihre Stadt immer wieder aufbauen. Nach der letzten Feuerbrunst, die über 400 Häuser vernichtete,  schlugen die Bewohner ein scheinbar lukratives Angebot für den Neuaufbau aus. Der damalige Landesherr Kurfürst Carl Theodor bot 10.000 Taler an, wenn Lennep wie die Residenzstadt Mannheim mit schachbrettartigem Straßenverkauf wieder aufgebaut würde. Die Lenneper lehnten dieses Angebot ab. Daher blieb uns dieser einzigartige Rundling erhalten. Dieser Rundling ist noch heute durch die Strassen durch die Wallstrasse  und den Gänsemarkt bzw. durch den äußeren Ring, Poststrasse, Thüringsberg, Hardtstrasse, Spielberggasse begrenzt.

Nach den Vereinbarungen auf dem Wiener Kongreß im Jahre 1816 kam die damalige Rheinprovinz zum Königreich Preußen. Lennep wurde zur Kreisstadt ernannt, in der der Landrat seinen Amtssitz im Kreishaus hatte. Zum Landkreis Lennep gehörten die Städte Ronsdorf, Lüttringhausen, Radevormwald, Burg, Wermelskirchen, Hückeswagen, Dhünn, und Dabringhausen. Auch Remscheid gehörte bis zum Jahre 1888 zu Lennep. 1888 wurde Remscheid zur kreisfreien Stadt erklärt.

Die Kreisstadt Lennep erhielt eine große Poststation, von der aus alle Postkutschen abfuhren. Die Ziele hießen: Elberfeld, Solingen, Köln, Olpe, Gummersbach, Lüdenscheid Schwelm usw. Die Poststation befand sich am Mollplatz in Lennep. Nachdem die Postkutschen nach und nach durch die Eisenbahn ersetzt wurden, war Lennep immer ein Drehkreuz für den Verkehr. Der Lenneper Bahnhof war die Zentralstelle der Eisenbahn im Bergischen Land.

Mit Beschluss des Landtages vom 10. Juli 1929 wurde der Landkreis Lennep aufgelöst. Mit dem Ende der Selbstständigkeit der ehemaligen Kreisstadt Lennep begann der Ortsteil Remscheid – Lennep. Viele Bürger haben diese einschneidende Maßnahme bis heute nicht verwunden.

Der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. wurde am 10. August 1869 als Verkehrs- und Verschönerungsverein gegründet. Namhafte Bürger aus Lennep fanden sich zusammen, um für diese Stadt etwas zu leisten. Die Bürger kamen aus Handel, Wirtschaft, Politik und Verwaltung. So mancher bekannter Name findet sich somit in den Annalen des Vereins:

Gründer Arnold, Fritz und Hermann Hardt, Albert Schmidt, Emil Schröder, Louis Dürholt.

Der bekannteste Bürger, den die Stadt hervorbrachte ist aber Wilhelm Conrad Röntgen. Als einziges Kind des Tuchfabrikanten Friedrich Röntgen und dessen Frau Charlotte Constanze, geb. Frowein, wurde Wilhelm Conrad Röntgen am 27. März 1845 in Lennep, geboren. Wilhelm Conrad Röntgen war 1901 der erste Nobelpreisträger für Physik. Röntgen starb am 10. Februar 1923  im Alter von 77 Jahren an Darmkrebs in München. Er ist auf Grund seines testamentarischen Wunsches auf dem Alten Friedhof in Gießen begraben, wo bereits Röntgens Eltern ihre letzte Ruhestätte fanden.

Der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. setzt sich heute in vielfältiger Weise für den Standort Lennep und für die hier lebenden Bürger ein. Sein Ziel ist den Ortsteil zu verschönern und das kulturelle Leben zu fördern. Der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. bringt sich politisch ein, und äußert sich in Fragen zur Stadtentwicklung.

Der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. entwickelt aber auch selbst Initiativen, wenn es darum geht Lennep zu erhalten, zu verschönern oder attraktiver zu machen. In diesem Sinne arbeiten Vorstand, Beirat und verschiedene Arbeitskreise und unterstützen Aktionen und Projekte.

Alle Bürger dieser Stadt und diejenigen, die in besonderer Weise mit dieser Stadt verbunden fühlen, laden wir herzlich zur Mitarbeit ein. Wenn die Ziele unseres Vereins auch Ihre Ziele sind, freuen wir uns über eine Unterstützung entweder in Form einer aktiven Mitarbeit oder als Mitglied.

Ihr Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V.

Vorstand und Beirat.

Klaus Kreutzer

Vorsitzender

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